Monats Archiv: November, 2011

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Es bewegt sich etwas in der Cloud-Szene. Schon bald können deutsche Unternehmen auf Cloud-Services in Europa zugreifen.

Mit einem gemeinsamen neuen Dienst wollen zwei Unternehmen die datenschutzrechtlichen Probleme in den Griff bekommen, die insbesondere bei der Nutzung von Cloud-Diensten amerikanischer Anbieter auftreten können.

Seit geraumer Zeit herrscht in der IT-Szene eine erhebliche Verunsicherung darüber, ob die Nutzung internationaler Cloud-Computing-Dienste mit dem deutschen bzw. europäischen Datenschutzrecht vereinbar ist, oder ob das Speichern von personenbezogenen Daten speziell bei US-amerikanischen Unternehmen einen Verstoß darstellt.

Vor allem die Möglichkeit von US-Behörden, im Rahmen des Patriot Acts auf sämtliche Daten zugreifen zu können, steht dabei in Widerspruch zu hiesigen Gesetzesvorgaben. Erst kürzlich warnte der Chef der EU-Agentur für Netzsicherheit (Enisa), Udo Helmbrecht, vor diesen Gefahren des Cloud Computing.

Neuer Dienst für Europa

Mit einem neuen Dienst, den die beiden Unternehmen Severalnines und City Network jetzt neu starten, soll diese Problematik der Vergangenheit angehören, indem hier ausschließlich europäische Unternehmen und Standorte beteiligt sind. Das Angebot trägt die Bezeichnung Database as a Service und ermöglicht es, Datenbanken weitgehend flexibel zu betreiben. So ist es etwa problemlos möglich, die Datenbanken sowohl vor Ort im Unternehmen als auch in der Cloud zu betreiben.

 

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