Was heißt Cloud Computing eigentlich genau? – Cloud Computing Blog

Wer es genau wissen will, der schlägt am besten bei Wikipedia nach. Dort ist beschrieben, auf welche Art und Weise Daten in Rechenzentren verwaltet werden:

Cloud Computing (selten auch: Rechnerwolke) umschreibt den Ansatz, abstrahierte IT-Infrastrukturen (z. B. Rechenkapazität, Datenspeicher, Netzwerkkapazitäten oder auch fertige Software) dynamisch an den Bedarf angepasst über ein Netzwerk zur Verfügung zu stellen. Aus Nutzersicht scheint die zur Verfügung gestellte abstrahierte IT-Infrastruktur fern und undurchsichtig, wie in einer „Wolke“ verhüllt, zu geschehen.

Vereinfacht kann das Konzept wie folgt beschrieben werden: Ein Teil der IT-Landschaft (in diesem Zusammenhang etwa Hardware wieRechenzentrumDatenspeicher sowie Software) wird auf Nutzerseite nicht mehr selbst betrieben oder örtlich bereitgestellt, sondern bei einem oder mehreren Anbietern als Dienst gemietet, der meist geografisch fern angesiedelt ist. Die Anwendungen und Daten befinden sich dann nicht mehr auf dem lokalen Rechner oder im Firmenrechenzentrum, sondern in der (metaphorischen) Wolke (engl. „cloud“). Das Gestaltungselement eines abstrahierten Wolkenumrisses wird in Netzwerkdiagrammen häufig zur Darstellung eines nicht näher spezifizierten Teils des Internets verwendet.

Der Zugriff auf die entfernten Systeme erfolgt über ein Netzwerk, beispielsweise das des Internets. Es gibt aber im Kontext von Firmen auch sogenannte „Private Clouds“, bei denen die Bereitstellung über ein firmeninternes Intranet erfolgt. Die meisten Anbieter von Cloudlösungen nutzen die Poolingeffekte, die aus der gemeinsamen Nutzung von Ressourcen entstehen, für ihr Geschäftsmodell.

Quelle: Wikipedia, zum Artikel

haufe.de – cloud computing in Europa – cloud-computing-blog

Es bewegt sich etwas in der Cloud-Szene. Schon bald können deutsche Unternehmen auf Cloud-Services in Europa zugreifen.

Mit einem gemeinsamen neuen Dienst wollen zwei Unternehmen die datenschutzrechtlichen Probleme in den Griff bekommen, die insbesondere bei der Nutzung von Cloud-Diensten amerikanischer Anbieter auftreten können.

Seit geraumer Zeit herrscht in der IT-Szene eine erhebliche Verunsicherung darüber, ob die Nutzung internationaler Cloud-Computing-Dienste mit dem deutschen bzw. europäischen Datenschutzrecht vereinbar ist, oder ob das Speichern von personenbezogenen Daten speziell bei US-amerikanischen Unternehmen einen Verstoß darstellt.

Vor allem die Möglichkeit von US-Behörden, im Rahmen des Patriot Acts auf sämtliche Daten zugreifen zu können, steht dabei in Widerspruch zu hiesigen Gesetzesvorgaben. Erst kürzlich warnte der Chef der EU-Agentur für Netzsicherheit (Enisa), Udo Helmbrecht, vor diesen Gefahren des Cloud Computing.

Neuer Dienst für Europa

Mit einem neuen Dienst, den die beiden Unternehmen Severalnines und City Network jetzt neu starten, soll diese Problematik der Vergangenheit angehören, indem hier ausschließlich europäische Unternehmen und Standorte beteiligt sind. Das Angebot trägt die Bezeichnung Database as a Service und ermöglicht es, Datenbanken weitgehend flexibel zu betreiben. So ist es etwa problemlos möglich, die Datenbanken sowohl vor Ort im Unternehmen als auch in der Cloud zu betreiben.

 

Quelle